Die Anlagentechnik

Die Aufgabe des Materials erfolgt mit einem Sortiergreifer in die Vorzerkleinerungsstufe. Die nachfolgende Anlaufstelle ist ein Müllsieb zur Klassierung in drei unterschiedliche Fraktionen. Eisen und Metalle werden hier auf allen drei Siebstrecken mittels Abscheidertechnik separiert.

Die Grobfraktion durchläuft eine manuelle Sortierung. Die Mittelfraktion passiert mehrere vollautomatische Lesestationen. Die Nahinfrarottechnik erfasst und separiert alle denkbaren Fraktionen, wie z.B. Holz, Papier und verschiedenste Kunststoffe. Die Feinfraktion wird mit den Restströmen der beiden weiteren Siebstrecken zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen zusammengeführt.

Mittels Absaugtechnik wird die Leichtfraktion ausgeschleust. Für Transport und Lagerung verdichtet eine Ballenpresse die einzelnen Fraktionen zu genormten, kompakten und schweren (bis zu 900 kg) Ballen.

Eine Steuerungstechnik überwacht und koordiniert den gesamten Aufbereitunsprozess und die Produktqualität. Am Ende des Prozesses sind Sekundärrohstoffe mit hoher Qualität entstanden, die in die stoffliche Verwertung geführt werden. Der Sortierrest, der in früheren Jahren üblicherweise deponiert oder verbrannt wurde wird bei Bestsort als Ersatzbrennstoff produziert. Dieses Material dient zur ökologischen Energiegewinnung weiterer Produktionsprozesse.



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Olaf Hartig
Olaf Hartig
Prokurist / Betriebsleitung
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