04.09.2009, Wiershop
Der Sommer neigt sich dem Ende und das ruft die Gärtner wieder auf den Plan. Gärten, Beete und Sträucher müssen für den anstehenden Winter vorbereitet werden. Die angelieferte Menge an Grünabfällen bei Buhck im Abfallwirtschaftszentrum Wiershop nimmt daher mehr und mehr zu. Ein Beispiel für die Anlieferung eines privaten Gärtners (mit seinem Beifahrer) sehen Sie unten.
Die anfallenden Grünabfälle und Strauchschnitt werden in der eigenen Kompostierungsanlage am Wiershoper Standort weiter verarbeitet. Abfälle, wie Sträucher, Blätter und Grünschnitt werden mit einem Schredder zerkleinert und in sogenannten Rottemieten aufgesetzt. Das Material wird ständig temperaturüberwacht (das Material erhitzt sich bei der Verrottung) und in regelmäßigen Abständen umgesetzt und neu durchmischt. Nach 8-10 Monaten kann das Material abgesiebt werden und das Siebgut, welches kleiner als 20mm ist, wird als Fertigkompost oder zu Anteilen in Erden und Substraten vermarktet.
Jährlich verzeichnet die Kompostierungsanlage einen Materialeingang von ca. 30.000 Kubikmetern. Zum Vergleich – in den größten Buhck-Container passen magere 36 m³.
Mehr über die Kompostierung bei Buhck erfahren Sie in unserem Flyer.
Insbesondere Holz ist ein wertvoller Stoff, der nicht in die Kompostierung wandert, sondern zerkleinert als umweltschonender Energielieferant an Holzheizkraftwerke geliefert wird. Holz verbrennt im Gegensatz zu fossilien Energieträgern (bsp. Kohle) nämlich klimaneutral und CO2-reduziert. In diesem Jahr konnten bereits über 20.000 Kubikmeter Holz an Kraftwerke ausgeliefert werden.
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