11.01.2011, Wiershop

Verlegung von 10.000 m² Kompostierung

Die Herstellung von hochwertigen Recycling-Baustoffen ist neben Entsorgungslösungen ein Eckpfeiler der Buhck-Dienstleistungen. Neben Sand, Kies und Betonmineralgemischen erhalten Bauherren (privat oder gewerblich) auch Erden, Rindenmulch und Kompost. Der Kompost wird jährlich von der Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. geprüft und prämiert. Kompost versorgt Böden mit Nährstoffen und Humus und ist als natürlicher Düngemitteler-satz beliebt.

Die Herstellung von Kompost dauert ca. 4-6 Monate. Hierfür werden Grünabfälle, wie z.B. Buschwerk, Laub- und Rasenschnitt und Astschnitt mit dem Schredder zerkleinert und danach zu Haufen  aufgesetzt, sogenannten Rottemieten. Eine gute Durchmischung, sowie Strukturmaterial, wie Äste, sind wichtig für den Verrottungsprozess. Dieser entsteht von selbst durch Zusammentreffen von Feuchtigkeit, Sauerstoff und organischen Anteilen und führt zu einer Vermehrung von Bakterien, die zur Selbsterhitzung führen. Dabei werden Temperaturen von bis über 80 °C erreicht. Zur Vernichtung von Unkrautsamen und Pilzen ist eine ständige Temperatur von 65 °C notwendig. Daher werden die Komposthaufen ständig temperaturüberwacht. Sobald die Temperatur absinkt, wird der Haufen umgesetzt und neu gemischt, damit durch Zufuhr von Luft und Feuchtigkeit, der Verrottungsprozess neu in Gang gesetzt wird. Nach 4-6 Monaten wird das Material mit einem Trommelsieb abgesiebt. Das Siebgut, welches kleiner als 20 mm ist, wird als Kompost in reiner Form verkauft oder als Beimischung zu Erden verarbeitet. Größeres Siebgut wird in neue Rottemieten eingebracht.

Bei der anfallenden Menge von jährlich 30.000 m³ Grünabfällen im Abfallwirtschaftszentrum Wiershop, muss eine entsprechend große Fläche bereit stehen. Die Kompostierungsfläche, auf der die einzelnen Rottemieten stehen, war bis Sommer dieses Jahres 10.000m² groß. Durch den Ausbau der Wiershoper Deponie, musste die Kompostierungsfläche „umziehen“. Doch wie ziehen eigentlich so große Mengen an Kompost um? Mit Radlader und mehreren Tagen Zeit…schließlich sind 10.000 m² eine ganze Menge. Soviel, wie 1,5 Standard-Fußballfelder. Bevor aber die einzelnen Komposthaufen umgelagert werden konnten, wurde ein dichter, tragfähiger Untergrund einer hydraulisch gebundenen Tragschicht hergestellt.

           
           
           

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