28.01.2011, Trittau, Grambek, Hamburg
Es soll Menschen geben, die sich nur schwerlich von der Weihnachtsdekoration trennen mögen. Zu schön war einfach die Weihnachtszeit. Spätestens jedoch am 6. Januar (Feiertag: Heilige 3 Könige) werden aus den meisten Wohnungen auch die schönsten Weihnachtsbäume verbannt. Diese dürfen an die Straße abgestellt werden und an bestimmten Tagen nehmen die Entsorger des Landkreises die Bäume kostenfrei mit.
Für die Firmen HME Hamburger Müllentsorgung, Willi Damm aus Grambek und die AWT (Abfallwirtschaftszentrum Trittau), alles Unternehmen der Buhck Gruppe, ging mit der Sammlung der Weihnachtsbäume der „Weihnachtsstress“ also im Januar weiter. Bei der HME wurden beispielsweise 200 to Tannenbäume von der Hamburger Stadtreinigung angeliefert, die dann verarbeitet werden mussten. Die Bäume werden zu Hackschnitzeln geschreddert, bevor sie zu ihrem zweiten Bestimmungsort, dem Heizkraftwerk, gebracht werden, dem sie als Brennstoff dienen.
Die Firma Damm sammelte an zwei feststehenden Tagen im Kreis Stormarn mit 20 Fahrzeugen fast 190 to Tannenbäume ein. Vom eigenen Recyclinghof in Grambek und aus dem Herzogtum Lauenburg kamen dann noch über 200 to dazu, so dass in der Kompostieranlage des Standortes Grambek insgesamt 400 to Nordmanntanne und Co. verarbeitet wurden.
Die Belieferung von Heizkraftwerken mit fossilen Brennstoffen ist für die Buhck Gruppe ein wichtiger Bereich. Zum einen vergüten die Kraftwerke die Hackschnitzel natürlich, auf der anderen Seite schont Holz als Brennstoff die Umwelt. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, wie z.B. Öl, verbrennt Holz nämlich klimaneutral und ist so einer der umweltschonendsten Wärmelieferanten.
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