26.09.2011, Reinbek
Die Buhck-Stiftung hat gemeinsam mit dem HAUS RISSEN HAMBURG eine Studie in Auftrag gegeben, um die Lage von Migranten im Bezirk Hamburg-Bergedorf sowie in den angrenzenden schleswig-holsteinischen Landkreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn zu untersuchen. Ziel war es, privaten Institutionen und Unternehmen aufzuzeigen, dass eine größere Verantwortung und ein höheres Engagement nötig ist, um Migranten besser und schneller in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Denn die öffentliche Hand sei aufgrund ihrer Finanznöte oft überfordert, ausreichend Personal für Integrationsprojekte bereitzustellen. Dies ist nur eines der Ergebnisse aus der Studie „Wege zur Integration“. Trotz der regionalen Ausrichtung sind die Ergebnisse der Studie, die übrigens auch im Buchhandel erschienen ist, auf das gesamte Bundesgebiet übertragbar.
Bei der Veranstaltung im Reinbeker Schloss wurden dem Publikum die Studienergebnisse im Rahmen einer Podiumsdiskussion präsentiert.
Der Arbeitsschwerpunkt der Buhck-Stiftung liegt neben Projekten im Bereich Umwelt und Naturschutz auf der umfassenden Förderung von Migranten. Das Hervorhebenswerte der Studie „Wege zur Integration“ ist, dass sie den bundesweiten integrationspolitischen Kontext erschließt. Die Studie möchte an einem lokalen Beispiel orientiert Denkanstöße zur öffentlichen Integrationsdiskussion geben. „Die Verantwortung im Bereich der Integrationspolitik liegt nicht allein beim Staat“, erklärt Bianca Buhck, eine der beiden Vorstandsvorsitzenden der Buhck-Stiftung. Die Studie soll als gutes Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement dienen und Wege aufweisen, wie sich private Förderer, Stiftungen und Unternehmen im Bereich der Integrationspolitik einbringen können.
Das Buch zur Studie ist über den Buchhandel erhältlich und kostet etwa 15,00 €.
Die ISBN-Nr. lautet: 978-3-9809508-8-6
Mehr über die Buhck-Stiftung erfahren Sie auf der Homepage unter www.buhck-stiftung.de
Die Buhck-Stiftung ist ständig auf der Suche nach lohnenswerten Projekten, die Unterstützung benötigen. Stellen Sie Ihr Projekt gern per E-Mail bei der Buhck-Stiftung vor.