03.04.2009, Wiershop
Die Sirenen heulten los und da hieß es für die Feuerwehren aus Wiershop, Hamwarde und Gülzow am Abend „Ausrücken, bei Buhck im Abfallwirtschaftszentrum brennt es“. Das es letztendlich eine Einsatzübung auf dem 55 Hektar großen Gelände des Abfallwirtschaftszentrums am Rappenberg war, wussten die Feuerwehrmänner und –frauen erst vor Ort.
Mit sechs Fahrzeugen übten 40 Feuerwehrleute in Wiershop den Ernstfall. Unter wachsamen Augen von Amtswehrführer Ralf Kreutner und Andreas Strache, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftszentrums, wurde losgelegt. Angenommene Lage: eine Verpuffung in einer Werkstatthalle. Die Buhck-Mitarbeiter Detlef Trilk und Volker Peters, die in den Wehren in Wiershop und Hamwarde aktiv sind, hatten die Übung ausgearbeitet. Dazu war die Werkstatthalle eigens mit Theaternebel verqualmt worden. Für das Deutsche Rote Kreuz aus Geesthacht wurden "Vermisste" und "Verletzte" im Gebäude platziert.
"Wir wollten mit dieser Übung den beteiligten Feuerwehren (Gülzow, Hamwarde, Wiershop) die Möglichkeit geben, ihre Ortskenntnisse auf dem Buhck-Gelände zu verbessern. Schnelle Hilfe bei einem echten Brand ist für alle Beteiligten entscheidend.", sagte Betriebsleiter Strache. Im Abfallwirtschaftszentrum war kurz vor der Übung auch eine neue Löschwasserleitung installiert worden, deren Test Bestandteil der Übung war. Die Feuerwehrleute müssen mit der neuen Leitung an den vorhandenen Löschteichen nur noch das Wasser in die Leitung pumpen und können es dann auf dem Gelände abnehmen. Theoretisch zumindest. Leider funktionierte noch nicht alles genau nach Plan. Die Fehler können jedoch nun behoben werden, damit im Ernstfall alles läuft. Auf dem Gelände arbeiten mehr als 130 Mitarbeiter in den Bereichen Abfallverwertung und Recycling.
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