10.07.2009, Grambek

Asbestrückbau – Damm bietet Lösung für diesen Problemstoff

Asbest, lange Zeit die „Wunderfaser” der Baubranche, war wegen seiner hohen Festigkeit, Hitze- und Säurebeständigkeit sowie Isoliereigenschaften sehr beliebt. Aufgrund der Gesundheitsgefahren ist Asbest heute in vielen Ländern verboten und stellt gerade bei der Entsorgung ein Problem dar! Heutzutage treffen wir auf den Baustoff immer noch in Form von bsp. Asbestzementplatten oder -stäuben gerade bei Gebäudesanierungen.

Die Willi Damm GmbH aus Grambek, Mitglied der Buhck Gruppe, arbeitet im Auftrag der Oldesloer Wohnstätten GmbH derzeit an dem Rückbau einer asbesthaltigen Fassade. Der Auftrag beinhaltet die Demontage der kompletten Vorhangfassade, bestehend aus
Faserzementplatten (asbesthaltig) sowie einer Dämmung aus Mineralwolle. Der Aufwand bei Asbestsanierungen ist sehr hoch, da Asbest nur in Handarbeit unter Einhaltung strenger Sicherheitsauflagen zurückgebaut werden darf. Darüber hinaus werden Asbest und Dämmstoffe heute deponiert, da es bislang keine Wiederverwertungsmöglichkeit gibt. In der Buhck Gruppe werden solche Abfälle in geschlossenen Spezialbehältern transportiert und in eigenen Deponien gefahrlos und umweltgerecht entsorgt.

Aufgrund der Nähe zum Abfallwirtschaftszentrum Grambek mit geeigneten Entsorgungsmöglichkeiten und einem guten Preis-Leistungsverhältnis überzeugte das Angebot der Willi Damm GmbH die Oldesloer Wohnstätten GmbH. Der Auftrag muss in einer Zeit von 4 Wochen abgewickelt werden.

Übrigens:
Aber wussten Sie, dass Asbest eine Sammelbezeichnung für verschiedene, natürlich in der Natur vorkommende Silikat-Minerale ist? Gesundheitsschädlich ist nur das Einatmen der Asbestfasern, die durch Abrieb oder Verwitterung freigesetzt werden. Durch Einatmen verursachen die Fasern Schäden am Bindegewebe der Lunge. Die Lungenfunktion wird dadurch erheblich beeinträchtigt und das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht sich.

             
             
             

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