Historie der Buhck Gruppe seit 1899

2010

Buhck übernimmt die BAR mit allen Mitarbeitern, dem Fuhrpark und Containern vom VEOLIA-Konzern. Damit konnte die Kunden- und Mengenbasis im Containerdienst der Buhck Gruppe in der Metropolregion Hamburg gestärkt werden.

2009

Die Buhck-Stiftung, 1999 gegründet durch Carsten Buhck, ändert ihre Ausrichtung. Nicht nur der Name „Buhck-Stiftung“ (vormals Bergedorf Stiftung) und ein neues Logo tragen dazu bei. Besonders die Stiftungsziele werden neu definiert. Gefördert werden nun insbesondere Projekte in den Bereichen Natur und Umwelt sowie Integration von Migranten in der Region Hamburg-Bergedorf und den angrenzenden Landkreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg. Die Stiftung wird nunmehr von den Vorständen Bianca Buhck und Britta Buhck geleitet.
 

2008

Die Richard Buhck Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, die Holding der Buhck Gruppe ändert ihren Namen in „Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG“. Die Umbenennung und damit die namentliche Trennung von Firmengründer Richard Buhck wurde vorgenommen, um die Kerngeschäftsfelder der Buhck Gruppe stärker hervorzuheben. Auch nach der Namensänderung bleibt die Tradition allerdings erhalten: die Komplementär-GmbH der Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG heißt auch weiterhin Richard Buhck Verwaltungsgesellschaft mbH!

2006

Buhck errichtet mit Partnerunternehmen die größte Sortieranlage für Gewerbeabfälle in Norddeutschland (Bestsort) und Ersatzbrennstoffanlagen in Lägerdorf (Altera) und Flensburg (MEISH).
 

2005

Buhck initiiert ein Dienstleistungsangebot für kleine und mittelgroße Hersteller von Elektrogeräten zur Umsetzung der Anforderung des Elektro G. Take-e-way entwickelt sich zum Marktführer in diesem Segment.

2003

Buhck übernimmt den Heinz Husen Containerdienst in Buchholz, um die Präsenz im Landkreis Harburg mit Containerdienstleistungen zu stärken.
 

2002

Der Standort Trittau wird erweitert und bietet dem Kunden Containerdienste, Transport von Schüttgut, Annahme von Bauabfällen, Wertstoffen, Schrott und Grünabfällen. Auch die Herstellung und der Verkauf von Recyclingbaustoffen wird an diesem Standort angeboten.

2000

Carsten Buhck übergibt die operative Geschäftsführung vollständig an seine Söhne Thomas Buhck und Dr. Henner Buhck – ein gelungener Generationswechsel.
 

1999

Die Buhck Gruppe expandiert im 100. Jubiläumsjahr weiter, erstmals auch in Polen: Buhck Polska wird gegründet und beschäftigt sich mit der Abfallentsorgung und Rohstoffverwertung rund um die Stadt Posen. Bis zum Jahre 2010 bleibt Buhck mit eigenen Tochtergesellschaften in Polen tätig.

1997/98

Mit dem Einstieg in die Kanalinspektion und -reinigung kommt ein weiteres erfolgsversprechendes Betätigungsfeld hinzu. Auch die Bioabfallkompostierung im Abfall-Wirtschafts-Zentrum Trittau nimmt ihren Betrieb auf.
 

1992

Ausbau der Aktivitäten im Bereich Rohstoffe durch den Einstieg in die DSD-Sortierung im AWZ Grambek.

1988

Betriebsbeginn der Kompostierungs- und der Bauabfallsortieranlage im AWZ Wiershop. In den Folgejahren entstehen hier viele erfolgreiche Recyclingbaustoffe, Pflanzenerden und Kompostprodukte, die selbst vermarktet werden. Der Bedarf an Baustoff-Lieferungen aus Recyclingmaterialien nimmt beträchtlich zu.
 

1980

Das Thema Umwelt ist "in". In Wiershop entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube das spätere Abfallwirtschaftszentrum (AWZ). 1990 erhält die Deponie Wiershop die abfallrechtliche Genehmigung für besonders überwachungsbedürftige Abfälle. Das Thema fachgerechte Entsorgung wird in der Region immer größer geschrieben.

1967

Die Idee ist einfach, doch die Wirkung ist groß: Statt Lkws als "starres" Transportgefäß für Bauschutt- / Baustofftransporte zu nutzen, die damit für die Dauer der Beförderung für andere Einsätze nicht mehr zur Verfügung stehen, setzt Carsten Buhck auf den Container: praktisch und verdammt flexibel. Damit stärkt das Unternehmen seine Wettbewerbsposition und ist damit einer der ersten Containerdienste in Hamburg. Heute ist der Container für eine ganze Reihe von Gütern das Maß aller Dinge. Für jede Transportmenge steht die optimale Box bereit – vom "Dicken" bis zum "Lütten".
 

Die 50er Jahre

Der Transportbedarf im verwüsteten Deutschland ist gewaltig. Alles, was rollt, wird eingesetzt. Wieder aufgearbeitete ehemalige Wehrmacht-Lkws bilden den Grundstock für den Fuhrpark, wie im Hause BUHCK so zigtausendfach in Deutschland. Vor allem Baustoffe und Trümmersteine werden durch die BUHCK-Lkws und Pferdegespanne transportiert. 1951 stirbt 50jährig Henry Buhck. 

1956 stirbt der Firmengründer Richard Buhck. 83 Jahre lang schlug das tüchtige Unternehmerherz. Carsten Buhck, der Sohn von Henry Buhck, übernimmt das Ruder. Ein neuer Mann bringt neue Ideen. Vor allem das florierende Baugeschäft wird unter seiner Leitung ausgebaut. Baustoffe werden zu Kunden geliefert.

1949

Hurra, wir leben noch! Die "DM" bestimmt das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland. In den Westzonen geht es damit schrittweise bergauf, auch wenn die Not noch überall mit Händen zu greifen ist. In diese Zeit fällt das 50jährige Betriebsjubiläum. Was, so schnell ist die Zeit verstrichen?
 

Die 30er Jahre

Stehen ganz im Zeichen des weiteren Ausbaus. Vater und Sohn ziehen erfolgreich an einem Strang. Die fortschreitende Motorisierung macht auch vor dem Haus BUHCK nicht halt. Der erste Lkw rollt, allerdings noch auf Hartgummireifen statt auf luftgefüllten Pneus. Von Bequemlichkeit noch keine Spur, aber schneller ging's auf jeden Fall, denn man konnte auf einen Schlag mehr befördern, als mit den noch weit verbreiteten pferdebespannten Fuhrwerken.

1926

Sohn Henry Buhck tritt als Teilhaber in das väterliche Geschäft ein. Da ist er gerade einmal 25 Jahre alt.
 

1919

Der Erste Weltkrieg ist zu Ende. Richard Buhck kehrt unversehrt aus dem Krieg heim. Jetzt heißt es wieder "Anpacken".

1907

Auf die harte Arbeit stellt sich der wohlverdiente Erfolg ein. Der junge Betrieb kann "expandieren". In der Bergedorfer Töpfertwiete läßt Richard Buhck einen Neubau errichten. Auch hier sind Wohnung und Betriebsstätte wieder unter einem Dach. Für die Pferde und das rollende Material steht jetzt sogar ein gesonderter Betriebshof zur Verfügung.
 

1899

Das Geburtsjahr der heutigen Unternehmensgruppe: Richard BUHCK gründet ein Fuhrunternehmen. Die Anfänge sind denkbar einfach. Die Bergedorfer Sillemstraße (heute: Rektor-Ritter-Straße) beherbergt fortan Wohnung und Betriebsstätte.

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Sandra Witt
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